Unser Kleingartenverein Sagedergasse in 1120 Wien ist ein Ort, an dem echte Gemeinschaft gelebt wird. Hier treffen Menschen aufeinander, die nicht nur ihre Gärten pflegen, sondern auch ein freundliches, respektvolles Miteinander schätzen. Zwischen Blumen, Beeten und liebevoll gestalteten Parzellen entsteht ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt und gerne Zeit verbringt.
Besonders schön ist die tierische Vielfalt, die man in so einem naturnahen Gartenraum erleben kann. Vögel, Füchse, Insekten und viele kleine Tiere finden hier ihren Lebensraum, weil mit der Natur achtsam und verantwortungsvoll umgegangen wird. Genau dieser respektvolle Umgang macht den Verein zu einem wertvollen grünen Rückzugsort mitten in der Stadt.
Dreimal im Jahr wird gemeinsam gefeiert, und diese Feste stärken nicht nur die Gemeinschaft im Verein, sondern auch die Nachbarschaft rundherum. Dabei dürfen selbst gebackene Mehlspeisen der Mitglieder ebenso wenig fehlen wie herzhafte Gerichte, die mit viel Liebe zubereitet werden.
So entstehen Feste, die Menschen verbinden, Gespräche fördern und das gute Miteinander auf besondere Weise erlebbar machen.
Unsere Geschichte und Entstehung des Kleingartenvereins
Im Jahr 1913 wurde aus einem brachliegenden Feld durch die Mühe und den Einsatz beherzter Naturliebhaber:innen die Grundlage für unsere heutige Kleingartenanlage geschaffen. Was damals mit viel Arbeit begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer blühenden Anlage.
Die nötigen Arbeiten waren noch nicht abgeschlossen, als 1914 der Krieg ausbrach. In dieser schwierigen Zeit konnten die angelegten Flächen dennoch einen wichtigen Beitrag leisten, indem Obst und Gemüse angebaut sowie Kleintiere gehalten wurden. Damit wurde die Lebensmittelknappheit zumindest etwas gemildert.
Nach rund 20 Jahren Bestand der Anlage wurde unter Obmann Josef Freihaut mit tatkräftiger Mithilfe der Mitglieder:innen das erste Vereinshaus errichtet.
1929 übernahm Anton Hofstetter die Vereinsleitung. Ihm gelang 1932 die Umwidmung der Anlage zur Dauerkleingartenzone. In weiterer Folge wurden die Gärten in Parzellen eingeteilt, die Anlage erweitert und zeitweise auch ein Spielplatz für die Jugend eingerichtet. Nach dessen Schließung konnten zusätzliche Parzellen geschaffen und vergeben werden.
Auch während des Zweiten Weltkriegs halfen Obst- und Gemüseanbau sowie die Zucht von Hühnern und Hasen, die Not zu lindern.
Nach dem Krieg, im Jahr 1947, wurde die Stromversorgung in Eigenregie hergestellt, sodass die Anlage fortan mit elektrischem Licht ausgestattet werden konnte.
1955 konnte mit großer Unterstützung der Vereinsmitglieder:innen ein neues, größeres Vereinshaus seiner Bestimmung übergeben werden. Die in dieser Zeit ins Leben gerufenen Gartenfeste stärkten das Gemeinschaftsgefühl, und die beliebten Wunschkonzerte erfreuten sich großer Beliebtheit unter den Mitgliedern:innen.
In der Folge erhielt der Verein von der Gemeinde Wien einen Dauerpachtvertrag auf 99 Jahre. Dieser Vertrag war jedoch nur bis 1972 gültig. Im Zuge der Förderung der Industrie in Wien mussten damals 80 Gärten aufgelassen werden, weitere Parzellen wurden verkleinert.
Mit der Wahl von Walter Albrecht zum Obmann im Jahr 1981 kam neuer Schwung in das Vereinsleben. Das Vereinshaus wurde erweitert und saniert, Wege wurden instand gesetzt und die gesamte Anlage mit neuen Lampen ausgestattet.
Im Jahr 1990 wurden die Kanalanlage und die Winterwasserleitung verlegt. Gleichzeitig wurde die Anlage auf EKLW umgewidmet. Damit waren die Voraussetzungen für ganzjähriges Wohnen und eine Bebauung bis 50 m² geschaffen. Viele Mitglieder:innen nutzten diese Möglichkeit und verlegten ihren Wohnsitz in unsere Anlage, um das Wohnen im Grünen zu genießen.
Die Gärten erhielten Wasserzähler, damit der Wasserverbrauch fair aufgeteilt werden konnte. Eine freiwillige Schneeräumtruppe sorgte seither im Winter dafür, dass die Wege geräumt und gestreut werden.
Einige Jahre war es möglich, die Gartenparzellen zu kaufen. Viele Mitglieder:innen haben diese Gelegenheit genutzt und profitieren von den von der Gemeinde Wien reduzierten Grundstückspreisen. Leider wurde der Verkauf seitens der Gemeinde mittlerweile eingestellt.
2001 wurde die Anlage an das Gasnetz angeschlossen. 2002 errichtete man eine Lärmschutzwand, die seither wirksam vor dem Straßenlärm schützt. 2003 wurden die Wege vollständig erneuert, außerdem wurden Briefkästen und neue Schaukästen für wichtige Informationen aufgestellt.
2012 wurde unser Vereinshaus generalsaniert. Es erhielt ein neues Dach, eine neue Fassade und auch der brüchige Betonweg wurde erneuert.
Diese Arbeiten wurden großteils von Fachfirmen ausgeführt, doch auch viele Vereinsmitglieder:innen haben mit ihrem Einsatz und ihrer Mithilfe maßgeblich zum Gelingen beigetragen.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde auch das gesellschaftliche Leben im Verein bewusst gestärkt. Mit Festen und gemeinsamen Veranstaltungen gelang es, das Miteinander neu zu beleben. Begonnen hat dies mit einem Frühschoppen und kleinen kulinarischen Angeboten.
Im Laufe des Gartenjahres finden nun immer wieder gesellige Zusammenkünfte statt. Im Frühling brachte ein:e Gärtner:in seine oder ihre Waren in die Anlage – daraus entwickelte sich unser Blumenmarkt. Beim Kauf von Blumen und Kräutern wird geplaudert, gelacht und bei Speis und Trank der Frühling begrüßt.
Der Sommer wird mit einem Frühschoppen eingeläutet, bei gutem Essen und Trinken wird gemeinsam gefeiert und erzählt. Das zweitägige Gartenfest ist mittlerweile ein fixer Höhepunkt im Vereinsjahr und wäre ohne die Mithilfe vieler Mitglieder:innen und deren Angehöriger nicht möglich.
Im Herbst wird beim Sturmfest bzw. Oktoberfest noch einmal auf die schöne Sommersaison zurückgeblickt, bevor sich die Gärtler:innen in die Winterpause verabschieden.
Damit auch die Winterzeit nicht ohne gemeinsame Erlebnisse bleibt, entstand die Idee eines Adventfestes. Der Besuch des Nikolos erfreut besonders die kleinen Gäste. Durch die von einigen Mitgliedern:innen kostenlos zur Verfügung gestellten Leckereien, Punsch und Glühwein konnten in den vergangenen Jahren auch Spenden gesammelt und karitative Vereine unterstützt werden.
Zum Abschluss dieser kurzen Zusammenfassung über den KGV Sagedergasse sei erwähnt, dass in unserer Anlage nicht nur die stets um das Wohl der Mitglieder:innen bemühten Vereinsvorstände, sondern auch die Mitglieder:innen selbst sowie ihre Angehörigen mit ihrer tatkräftigen Unterstützung wesentlich zu einer guten Gemeinschaft beitragen. Dafür gebührt allen ein großes Dankeschön.
Unser Kleingartenverein Sagedergasse in 1120 Wien ist ein Ort, an dem echte Gemeinschaft gelebt wird.
Hier treffen Menschen aufeinander, die nicht nur ihre Gärten pflegen, sondern auch ein freundliches, respektvolles Miteinander schätzen. Zwischen Blumen, Beeten und liebevoll gestalteten Parzellen entsteht ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt und gerne Zeit verbringt.
Besonders schön ist die tierische Vielfalt, die man in so einem naturnahen Gartenraum erleben kann. Vögel, Füchse, Insekten und viele kleine Tiere finden hier ihren Lebensraum, weil mit der Natur achtsam und verantwortungsvoll umgegangen wird. Genau dieser respektvolle Umgang macht den Verein zu einem wertvollen grünen Rückzugsort mitten in der Stadt.
Dreimal im Jahr wird gemeinsam gefeiert, und diese Feste stärken nicht nur die Gemeinschaft im Verein, sondern auch die Nachbarschaft rundherum. Dabei dürfen selbst gebackene Mehlspeisen der Mitglieder ebenso wenig fehlen wie herzhafte Gerichte, die mit viel Liebe zubereitet werden.
So entstehen Feste, die Menschen verbinden, Gespräche fördern und das gute Miteinander auf besondere Weise erlebbar machen.
Unsere Geschichte und Entstehung des Kleingartenvereins
Im Jahr 1913 wurde aus einem brachliegenden Feld durch die Mühe und den Einsatz beherzter Naturliebhaber:innen die Grundlage für unsere heutige Kleingartenanlage geschaffen. Was damals mit viel Arbeit begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer blühenden Anlage.
Die nötigen Arbeiten waren noch nicht abgeschlossen, als 1914 der Krieg ausbrach. In dieser schwierigen Zeit konnten die angelegten Flächen dennoch einen wichtigen Beitrag leisten, indem Obst und Gemüse angebaut sowie Kleintiere gehalten wurden. Damit wurde die Lebensmittelknappheit zumindest etwas gemildert.
Nach rund 20 Jahren Bestand der Anlage wurde unter Obmann Josef Freihaut mit tatkräftiger Mithilfe der Mitglieder:innen das erste Vereinshaus errichtet.
1929 übernahm Anton Hofstetter die Vereinsleitung. Ihm gelang 1932 die Umwidmung der Anlage zur Dauerkleingartenzone. In weiterer Folge wurden die Gärten in Parzellen eingeteilt, die Anlage erweitert und zeitweise auch ein Spielplatz für die Jugend eingerichtet. Nach dessen Schließung konnten zusätzliche Parzellen geschaffen und vergeben werden.
Auch während des Zweiten Weltkriegs halfen Obst- und Gemüseanbau sowie die Zucht von Hühnern und Hasen, die Not zu lindern.
Nach dem Krieg, im Jahr 1947, wurde die Stromversorgung in Eigenregie hergestellt, sodass die Anlage fortan mit elektrischem Licht ausgestattet werden konnte.
1955 konnte mit großer Unterstützung der Vereinsmitglieder:innen ein neues, größeres Vereinshaus seiner Bestimmung übergeben werden. Die in dieser Zeit ins Leben gerufenen Gartenfeste stärkten das Gemeinschaftsgefühl, und die beliebten Wunschkonzerte erfreuten sich großer Beliebtheit unter den Mitgliedern:innen.
In der Folge erhielt der Verein von der Gemeinde Wien einen Dauerpachtvertrag auf 99 Jahre. Dieser Vertrag war jedoch nur bis 1972 gültig. Im Zuge der Förderung der Industrie in Wien mussten damals 80 Gärten aufgelassen werden, weitere Parzellen wurden verkleinert.
Mit der Wahl von Walter Albrecht zum Obmann im Jahr 1981 kam neuer Schwung in das Vereinsleben. Das Vereinshaus wurde erweitert und saniert, Wege wurden instand gesetzt und die gesamte Anlage mit neuen Lampen ausgestattet.
Im Jahr 1990 wurden die Kanalanlage und die Winterwasserleitung verlegt. Gleichzeitig wurde die Anlage auf EKLW umgewidmet. Damit waren die Voraussetzungen für ganzjähriges Wohnen und eine Bebauung bis 50 m² geschaffen. Viele Mitglieder:innen nutzten diese Möglichkeit und verlegten ihren Wohnsitz in unsere Anlage, um das Wohnen im Grünen zu genießen.
Die Gärten erhielten Wasserzähler, damit der Wasserverbrauch fair aufgeteilt werden konnte. Eine freiwillige Schneeräumtruppe sorgte seither im Winter dafür, dass die Wege geräumt und gestreut werden.
Einige Jahre war es möglich, die Gartenparzellen zu kaufen. Viele Mitglieder:innen haben diese Gelegenheit genutzt und profitieren von den von der Gemeinde Wien reduzierten Grundstückspreisen. Leider wurde der Verkauf seitens der Gemeinde mittlerweile eingestellt.
2001 wurde die Anlage an das Gasnetz angeschlossen. 2002 errichtete man eine Lärmschutzwand, die seither wirksam vor dem Straßenlärm schützt. 2003 wurden die Wege vollständig erneuert, außerdem wurden Briefkästen und neue Schaukästen für wichtige Informationen aufgestellt.
2012 wurde unser Vereinshaus generalsaniert. Es erhielt ein neues Dach, eine neue Fassade und auch der brüchige Betonweg wurde erneuert.
Diese Arbeiten wurden großteils von Fachfirmen ausgeführt, doch auch viele Vereinsmitglieder:innen haben mit ihrem Einsatz und ihrer Mithilfe maßgeblich zum Gelingen beigetragen.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde auch das gesellschaftliche Leben im Verein bewusst gestärkt. Mit Festen und gemeinsamen Veranstaltungen gelang es, das Miteinander neu zu beleben. Begonnen hat dies mit einem Frühschoppen und kleinen kulinarischen Angeboten.
Im Laufe des Gartenjahres finden nun immer wieder gesellige Zusammenkünfte statt. Im Frühling brachte ein:e Gärtner:in seine oder ihre Waren in die Anlage – daraus entwickelte sich unser Blumenmarkt. Beim Kauf von Blumen und Kräutern wird geplaudert, gelacht und bei Speis und Trank der Frühling begrüßt.
Der Sommer wird mit einem Frühschoppen eingeläutet, bei gutem Essen und Trinken wird gemeinsam gefeiert und erzählt. Das zweitägige Gartenfest ist mittlerweile ein fixer Höhepunkt im Vereinsjahr und wäre ohne die Mithilfe vieler Mitglieder:innen und deren Angehöriger nicht möglich.
Im Herbst wird beim Sturmfest bzw. Oktoberfest noch einmal auf die schöne Sommersaison zurückgeblickt, bevor sich die Gärtler:innen in die Winterpause verabschieden.
Damit auch die Winterzeit nicht ohne gemeinsame Erlebnisse bleibt, entstand die Idee eines Adventfestes. Der Besuch des Nikolos erfreut besonders die kleinen Gäste. Durch die von einigen Mitgliedern:innen kostenlos zur Verfügung gestellten Leckereien, Punsch und Glühwein konnten in den vergangenen Jahren auch Spenden gesammelt und karitative Vereine unterstützt werden.
Zum Abschluss dieser kurzen Zusammenfassung über den KGV Sagedergasse sei erwähnt, dass in unserer Anlage nicht nur die stets um das Wohl der Mitglieder:innen bemühten Vereinsvorstände, sondern auch die Mitglieder:innen selbst sowie ihre Angehörigen mit ihrer tatkräftigen Unterstützung wesentlich zu einer guten Gemeinschaft beitragen. Dafür gebührt allen ein großes Dankeschön.